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FlexcavoOS hilft Peter Gross Bau gestohlene Baumaschine wiederzufinden

Der Unternehmensverbund Peter Gross Bau erlebte am Montag, den 7. Juni 2021 im Rhein-Main-Gebiet einen Alptraum. Ein Radlader der Marke Volvo im Wert von über 50.000 Euro verschwand über das Wochenende von der Baustelle. Mit Hilfe des digitalen Fuhrparkmanagementsystems FlexcavoOS des Berliner Unternehmens Flexcavo konnte die gestohlene Maschine schnell wiedergefunden werden.

 

LeoNikoVolvo

 

Aufeinander bauen

Seit über 130 Jahren ist das Familienunternehmen Peter Gross Bau mit seinem breiten Tätigkeitsbereich von Hoch- über General- bis hin zum Tiefbau einer der bekanntesten Namen in der Baubranche. Über 900 Baustellen werden deutschlandweit von der Unternehmensgruppe betreut. In Flexcavo fand Peter Gross Bau 2020 einen Partner auf Augenhöhe und lobt allen voran die Dynamik und Visionen des jungen Teams. Flexcavo wurde im Juli 2020 gegründet, um den Einsatz von Baumaschinen zu optimieren und die Produktivität von Bauunternehmen durch digitale Lösungen zu steigern. Bei Peter Gross Bau sind mittlerweile über 7500 Geräte in der innovativen Software des Berliner Unternehmens integriert.

„Wir sind mit Flexcavo zufrieden und freuen uns auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit“, sagt Nikolas Sariyannis, MTA-Leiter von Peter Gross Bau - und das nicht ohne Grund, denn im Juni 2021 ereignete sich ein Vorfall, dessen Folgen dem Unternehmen ohne FlexcavoOS teuer zu stehen gekommen wären.

 

Maschinendiebstahl hält Unternehmen in Atem

Am Morgen des 7. Juni 2021 auf einer Baustelle in Dietzenbach stand ein Mitarbeiter auf einmal vor einer leeren Fläche, auf der normalerweise ein Radlader Volvo L 30 G stehen sollte. Schnell stand fest, dass es sich um einen Diebstahl handelte. Da die gestohlene Baumaschine in FlexcavoOS registriert war, konnten ihre Koordinaten, inklusive Google Satellitenbilder, in Echtzeit nachverfolgt und auf der virtuellen Karte des Betriebssystems visualisiert werden. Ihr Standort wurde auf einer großen Baustelle in der Slowakei lokalisiert. Mittels der Street View-Ansicht konnten sogar Straßennamen und Lagerhallen am Zielort identifiziert werden. Anhand erfasster Betriebsstunden hatte sich auch herausgestellt, wann die Maschine zuletzt auf der Baustelle benutzt, wann sie übers Wochenende unrechtmäßig auf einen Hänger gefahren und wann sie letztlich im Ausland abgeladen worden war. Alle Informationen wurden vom Bauunternehmen sofort an die Polizei weitergegeben. Diese hatte sie direkt an ihre slowenischen Kollegen weitergeleitet, sodass die Maschine binnen kürzester Zeit sichergestellt werden konnte.

Peter Gross Alptraum teilen viele Bauunternehmen, denn Baustellendiebstähle sind weltweit leider keine Seltenheit. Allein in Europa entstehen der Baubranche für gestohlene Maschinen und Geräte pro Jahr ein Schadenswert in Höhe von ungefähr 1,5 Milliarden Euro. Auch wenn die Polizei in den vergangenen Jahren, letztlich womöglich auch wegen den Grenzschließungen, die durch die Corona-Pandemie veranlasst worden sind, bundesweit einen allgemeinen Rückgang entwendeter Fahrzeuge registriert hat, gibt es immer wieder Fälle, bei denen die Langfinger mit ihrer Beute davonkommen und Bauunternehmen auf ihren Kosten sitzen bleiben. Um ihren Hof und vor allem ihren Fuhrpark vor Diebstähle zu schützen, gibt es für Bauunternehmen von organisatorischen bis hin zu digitalen Sicherungsmethoden verschiedene Möglichkeiten. Die modernste und wahrscheinlich sicherste Methode ist, wie im Fall von Peter Gross Bau, der digitale Diebstahlschutz mit Telematiklösungen, GPS-Tracking und Geofencing-Technologie. FlexcavoOS ermöglicht Bauunternehmen eine digitale Überwachung und exakte Standortverfolgung ihrer gesamten Maschinenflotte, sodass sie im Notfall sofort reagieren können.

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